Antisemitische Regatta

Journalistisches Bettnässertum

So geht objektive Berichterstattung, möchte man meinen.

Da hat SPON-Quelle dpa wohl bei al Jazeera abgeschrieben? Als wäre der Versuch, die Israelische Blockade von Gaza zu durchbrechen das normalste auf der Welt, und als ginge es bei der Schiffe-nach Israel-Schickerei um humanitäre Interessen. Zum Kotzen. DAS ist professioneller Antisemitismus, SO macht man das. Nicht falsche Behauptungen, nicht Fakten fälschen, nein. Einfach alle Umstände, die nicht passen, ignorieren.

Offenbar ist den Schmierfinken, die diesen Artikel geschrieben haben, der Antisemitismus so sehr Herzensangelegenheit, dass sie nicht einmal in der Lage wären, ihr Ressentiment in Worte zu fassen.

Nochmal: Die Menschen in Gaza sind mit Nahrung und Medizin deutlich besser versorgt als die Bevölkerung der meisten arabischen Staaten. Außerdem sogar besser als in der Türkei, die immer noch als potentieller EU-Beitrittskandidat gilt. Was die Israelische Blockade angeht, so ist es auch mehr als Frech, hier Israel „Unangemessenheit“ vorzuwerfen. Aber das mag ich hier gar nicht weiter auswalzen.

Auch die Schlussbemerkung über Gaddafis Plädieren für einen „Binatonalen Staat“ steht da einfach, als komme sie einem zumindest teiweise Vernunftbegabten Menschen und nicht von einem Diktator, der so Irre und antisemitisch wie brutal ist.

Das aber nur als Vorbemerkung, mit einem Verweis auf diesen Großartigen Artikel von Claudio Casula.

Regatta

Jetzt schickt auch noch der Oberkasper aus Libyen seine Banditen nach Israel. Als wenn es es nicht gereicht hätte, dass Ahmadinedschad schon an einem Unfug ähnlichen Ausmaßes bastelt.

Zu erwarten ist, dass auch auf diesem Schiff nicht unbedingt eine Bande von schlecht informierten Hippies mitfährt, sondern mindestens genauso Irre Djihadisten, wie auf der „Mavi Marmara“ die es darauf anlegen werden, von Israelischen Soldaten mindestens ordentlich verhauen zu werden, vermutlich wird es sich um genauso ein Himmelfahrtskommando handeln, wie die Extremisten von der „Türkischen Wohlfartsorganisation“ IHH, die es mindestens darauf anlegen werden, erschossen oder versenkt zu werden.

Ich gehe mal davon aus, dass im Laufe dieses Jahren noch einige solcher „Hilfsflotten“ Israel ansteuern werden, allein darum, um im großen Antisemitismuswettstreit ganz vorn dabeizusein. Mal sehn, wer sich noch berufen fühlen wird, auf dem Mittelmeer wird jedenfalls in Regattastimmung aufkommen.

Lernfähige Djihadisten

Auch Djihadisten lernen. Ich gehe davon aus, dass die Selbstmordanschläge gegen Israel in den nächsten Jahren eine andere Qualität annehmen werden. Es hat sich herumgesprochen, dass es auf der Welt genügend Journalisten gibt, die sich freuen, wenn sie gegen Israel anscheiben können und die dann auch mal das eine oder andere Detail hinzufügen oder weglassen. Es wird einen regelrechten Run geben auf Gelegenheiten, sich von Israelischen Soldaten medienwirksam erschießen zu lassen. Sprengstoffgürtel im Café ist out, der Trend geht zum Segeln.

Dass man sie vorher angegriffen, als Geiseln genommen beschossen oder halbtot geprügelt hat, wird, so die Rechnung, schon irgfendwie unter den Tisch fallen, da ist besonders auf die Arabische und Europäische Journaille Verlass.

Und nicht nur auf die. Die Reaktionen der Politik auf die Erstürmung der „Hilfsflotte“ sprechen eine eindeutige Sprache: Auf so eine Gelegenheit haben alle nur gewartet, die Souveränität Israels zu untergraben erfreut sich immer größter Beliebtheit, so auch in Deutschland, klar.

Olympischer Frieden

So etabliert sich gerade, neben Israelkritik, Intifada, Pallywood, Human Shields und dem klassischen Suicide Bombing eine neue Disziplin im Djihad gegen den verhassten jüdischen Staat: Sich-versenken-lassen.

Und sie werden mit dieser Strategie auch wieder eine Weile Erfolg haben. Leider. Und dann kommt der nächste Coup, dann wird es vielleicht Fallschimspringen sein, oder Schwimmen…

Iregendwie sind das schon fast olympische Ausmaße, für jeden was dabei. Die Schlagkraft der antisemitischen Einheitsfront kommt gerade aus ihrer Heterogenität, die vor allem in der Wahl der Mittel liegt . Vom linksalternativen „Israelkritiker“ bis zur Hamas sind es zwar Welten, Im Hass auf israel ist man sich dann aber doch so einig, dass man auch mal geflissentlich über, sagen wir, kulturelle Differenzen hinwegschaut. Olympischer Frieden gegen Israel.

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